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EU-Liste von sicheren Herkunftsstaaten

Am 10. Februar hat das Europäische Parlament über die EU-weite Liste sicherer Herkunftsstaaten abgestimmt.

Dabei wurde eine deutliche Erweiterung der als sicher geltenden Herkunftsländer beschlossen: Diese umfasst nun Bangladesch, Kolumbien, Ägypten, Indien, Kosovo, Marokko sowie Tunesien. Darüber hinaus sollen auch EU-Beitrittskandidaten als sicher eingestuft werden – es sei denn, dort drohen Individuen oder Gruppen Gewalt oder erhebliche Schaden, das würde auch Länder wie Türkei und Ukraine umfassen.

Diese neue Regelung wird gleichzeitig mit der GEAS-Reform im Juni 2026 in Deutschland in Kraft treten. Deutschland kann aber entscheiden, nicht alle Länder als, die von der EU als sicher eingestuft wurden, zu übernehmen. 

Folgen für die Arbeitsmarktintegration

Geflüchtete aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten haben einen deutlich eingeschränkteren Zugang zum Arbeitsmarkt. In der Regel gibt es in ein absolutes Arbeitsverbot.  


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