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Teilnahmezahlen von Integrationskursen im Jahr 2025

Im Jahr 2025 begannen circa 300.000 Personen einen Integrationskurs, das sind etwas weniger als im Jahr davor. Die meisten Teilnehmenden machten Personen aus der Ukraine und Syrien aus.

Dies zeigt eine Studie des Mediendienstes Integration. 30 Prozent der Teilnehmenden waren dabei Personen aus der Ukraine, Syrer*innen machten einen Anteil von 16 Prozent aus. Weitere Teilnehmende kamen zu einem großen Teil aus Afghanistan (7 Prozent) und der Türkei (7 Prozent).

Circa neun Prozent der Teilnehmenden in Integrationskursen kamen aus EU-Staaten, vor allem aus Rumänien, Bulgarien, Polen und Italien.


Kürzungen für das Jahr 2027

Der Bundeshaushalt für das Jahr 2027 sieht Kürzungen für Integrationskurse von rund 590 Millionen Euro vor. Das entspricht circa 45 Prozent weniger als im Vorjahr.

Freiwillige Teilnahme an Integrationskursen eingeschränkt wieder möglich

Im Februar 2026 stoppte das BAMF die Zulassung freiwilliger Teilnehmender, darunter Geflüchtete aus der Ukraine, EU-Bürgerinnen, Asylsuchende und Geduldete. Seit August 2026 können bestimmte Gruppen wieder einen Integrationskurs beantragen, darunter ukrainische Geflüchtete, deutsche Staatsbürgerinnen mit geringen Deutschkenntnissen und EU-Bürger*innen. Asylsuchende und Geduldete bleiben ausgeschlossen. Wie viele Zulassungen vergeben werden, ist noch unklar.

2025 machten freiwillig Teilnehmende rund 41 Prozent aller Kursteilnehmer*innen aus. Für 2026 schätzte das BAMF zunächst ebenfalls mit etwa 41 Prozent (129.500 Personen) – noch vor dem Zulassungsstopp im Februar.

Weitere Informationen und die gesamte Studie ist hier zu finden.