Der seit 2015 anhaltende Trend der Beschäftigungsquote von Syrer*innen in Deutschland bewahrheitet sich auch in den aktuellsten Statistiken: Ca. 317.000 Syrer*innen arbeiten in Deutschland. Ein erheblicher Großteil davon arbeitet in einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit. Die Arbeitslosenquote dagegen sinkt leicht ab.
Syrer*innen verfügen verhältnismäßig häufig im Vergleich zu Geflüchteten aus anderen Herkunftsländern über einen anerkannten berufsqualifizierenden Abschluss oder befinden sich in Ausbildung. Dies bietet das syrischen Geflüchteten die Möglichkeit sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Syrer*innen sind oft in Berufsbranchen mit Personalengpässen angestellt, wodurch einer zunehmenden Lücke in der Pflege, dem Bau oder der Logistik entgegengesteuert werden.
Trotz der positiven Entwicklung gibt es noch immer Luft nach oben in der Verteilung der Geschlechterverhältnisse. Während etwa zwei von drei Syrern einer Lohnarbeit nach gehen, bezieht sich das bei Syrerinnen auf rund jede fünfte. Frauen aus Syrien arbeiten besonders häufig in der Pflege oder aber in Berufen der sozialen Dienstleistung.
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