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Beschäftigungsquoten von Migrant*innen in der EU nehmen zu

Die Beschäftigungsquoten von Migrant*innen in den EU-Ländern steigen kontinuierlich. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei zugewanderten Drittstaatsangehörigen: Ihr Anteil an den Erwerbstätigen ist im vergangenen Jahrzehnt von rund 59 Prozent im Jahr 2017 auf 66 Prozent im Jahr 2025 gestiegen.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des Centre for Research and Analysis of Migration der Rockwool Foundation.

Grundsätzlich geht ein höherer Bildungsgrad mit einer größeren Wahrscheinlichkeit einher, eine Beschäftigung zu finden. Dennoch haben hochgebildete Menschen aus Drittstaaten eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit, einen Arbeitsplatz zu finden, als Personen mit einem vergleichbaren Bildungsniveau in Europa. Wie stark dieser Beschäftigungsnachteil ausfällt, unterscheidet sich dabei erheblich zwischen den europäischen Ländern.

In Ländern wie Malta, Luxemburg, Irland und Griechenland erreichen Drittstaatsangehörige ähnliche Beschäftigungsquoten wie Staatsangehörige des jeweiligen Landes. In den Niederlanden, Deutschland, Schweden und Finnland fällt der Unterschied dagegen deutlich größer aus. Besonders ausgeprägt ist er in den Niederlanden und Deutschland: Beide Länder weisen zwar eine der höchsten Beschäftigungsquoten unter ihren Staatsangehörigen auf, gleichzeitig sind dort die Beschäftigungsnachteile für Drittstaatsangehörige besonders groß. Nach wie vor bleibt das Geschlecht der zentrale Faktor für die Beschäftigungsquoten – und zwar über alle untersuchten Gruppen hinweg.

Der gesamte Bericht ist hier zu finden.