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Arbeitsmarktintegration von Iraner*innen in Deutschland

Insgesamt sind ungefähr die Hälfte der ausländischen Bevölkerung in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Quote für die in Deutschland lebenden Iraner*innen übersteigt diesen Wert: circa 60 Prozent dieser Personengruppe im erwerbsfähigen Alter arbeiten in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

Dies zeigt ein Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft. Im Jahr 2024 lebten circa 256.000 Personen aus dem Iran in Deutschland, 99.000, also knapp 40 Prozent, waren bereits eingebürgert. Unter den Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft aus dem Iran dominierte der Fluchtkontext. Die größte Personengruppe hielt sich zwischen drei und neun Jahren zum Zeitpunkt der Erhebung in Deutschland auf. Trotz dieser eher geringeren Aufenthaltsdauer sind die meisten Zugewanderten aus dem Iran gut in den deutschen Arbeitsmarkt integriert: Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an den Personen mit iranischer Staatsangehörigkeit im erwerbsfähigen Alter lag im November 2025 bei 58,6 Prozent. Zudem arbeiten die meisten der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Iraner*innen als Fachkräfte in Berufsfeldern, für die ein beruflicher oder hochschulischer Abschluss notwendig ist, im Juli 2025 waren dies 73,1 Prozent der Beschäftigten (abzüglich der Personen, die sich in einer Ausbildung befinden). Außerdem waren Iraner*innen überdurchschnittlich häufig (im Vergleich zu anderen Zugewanderten) im Gesundheitswesen tätig, nämlich zu 11,2 Prozent.

Der gesamte Bericht ist hier zu finden.