Laut einer Studie des Mediendienstes Integration sind im April 2026 rund 137.000 Afghan*innen in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entsprechen knapp 14 Prozent mehr als im April 2025. Auch die Beschäftigungsquote (unter Einbezug geringfügiger Beschäftigung) ist im Gesamtwert um einige Prozentpunkte gestiegen.
Viele Afghan*innen begannen nach ihrer Ankunft eine Ausbildung. Der höchste Wert wurde hier 2020 erreicht: in dem Jahr gab es 15.920 afghanische Azubis. Die Quote der Personen ohne Schulabschluss ist unter Afghan*innen im Vergleich zu anderen Staatsangehörigkeiten überdurchschnittlich hoch. Viele Afghan*innen kamen als Minderjährige unbegleitet nach Deutschland und sind teilweise bereits lange auf der Flucht, wodurch sie keine oder eine nur geringe Schulbildung erhalten haben.
Insgesamt gilt ein Großteil der afghanischen Geflüchteten noch als arbeitssuchend, beispielsweise weil diese einen Sprachkurs besuchen. Afghanische Geflüchtete, die mindestens fünf Jahre in Deutschland leben und eine Arbeit haben, verdienen jedoch etwas weniger im Vergleich zu anderen Geflüchteten.
Die Studie und weitere Infos sind hier zu finden.
